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Archiv - Steuertipps 2006

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2006 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Wann der Fiskus mit am Tisch sitzt...

Datum: 28.11.2006 | Rubrik: Weihnachtsfeier
Für die betriebliche Feier in der Adventszeit interessiert sich auch das Finanzamt, weil es möglicherweise Lohnsteuer von den teilnehmenden Mitarbeitern fordern kann. Das besinnliche Beisammensein kann aber auch steuerfrei bleiben, wenn einige Voraussetzungen erfüllt sind. Das ist grundsätzlich nur der Fall, wenn es sich um eine übliche Betriebsveranstaltung handelt und die Teilnahme allen Arbeitnehmern offen steht.

Nicht erlaubt sind Einladungen nach be-stimmten Leistungskriterien oder nur für einzelne Gehaltsgruppen. In diesem Fall liegt insgesamt ein geldwerter Vorteil vor, der bei den Besuchern zur Lohnversteuerung führt. Handelt es sich nun um eine Betriebsveranstaltung, akzeptiert der Fiskus lediglich zwei pro Jahr, alle weiteren führen ebenfalls zu steuerpflichtigem Arbeitslohn. Das gilt sogar dann, wenn einzelne Arbeitnehmer an den vorherigen Feiern nicht teilgenommen haben.

Ist die Weihnachtsfeier maximal das zweite betriebliche Zusammensein, darf der Chef nicht zu großzügig sein. Denn die Betriebsfeier darf pro Teilnehmer brutto höchstens 110 Euro kosten, um noch in die Steuerfreiheit zu rutschen. In den maßgeblichen Betrag fließen die Kosten für die Mahlzeit, Raummiete, Fahrten, Darbietungen sowie Geschenke an die Mitarbeiter ein. Ergibt nun die Gesamtsumme, dividiert durch die Teilnehmeranzahl, maximal 100 Euro, liegt insgesamt kein Arbeitslohn vor. Lohnsteuerprüfer nehmen solche Feiern stets kritisch unter die Lupe, daher ist eine zeitnahe Dokumentation aller angefallenen Kosten und der Teilnehmeranzahl ratsam.

Laden Arbeitnehmer Kunden oder Geschäftspartner zum Weihnachtsessen ein, haben sie hierbei die allgemeinen Regeln für Bewirtungsaufwendungen anzuwenden. Das bedeutet ordnungsgemäße Belege und für das Lohnbüro eine gesonderte Aufzeichnung in der Buchführung. Dann darf der Arbeitgeber den Angestellten die Kosten in voller Höhe ohne Lohnsteuerpflicht erstatten und hiervon dann 70 Prozent als Betriebsausgaben netto absetzen. Die auf der Bewertungsrechnung ausgewiesene Umsatzsteuer darf er sogar in voller Höhe als Vorsteuer geltend machen, hier hat sich die Rechtslage verbessert.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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Di., 21. November 2017

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