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Archiv - Steuertipps 2006

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2006 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Minderung ab 2007 sollte für Depotumschichtungen genutzt werden...

Datum: 07.06.2006 | Rubrik: Sparerfreibetrag
Die Bundesregierung will den Sparerfreibetrag senken. Statt derzeit 1.370 Euro sollen Alleinstehende ab 2007 nur noch 750 Euro und Verheiratete statt 2.740 Euro nur noch 1.500 Euro ihrer Kapitaleinkünfte steuerfrei kassieren. Dieses Vorhaben ist Teil des Steueränderungsgesetzes 2007. Dadurch erhofft sich der Fiskus Mehreinnahmen von 750 Millionen Euro pro Jahr. Nach internen Berechnungen des Finanzministeriums sind davon rund 2,6 Millionen Steuerpflichtige betroffen. Das sind dann die Anleger, die Kapitaleinkünfte oberhalb der neuen Grenze vorweisen und diese Einnahmen auch korrekt beim Finanzamt melden.

Der verminderte Sparerfreibetrag wirkt sich auch auf den Freistellungsauftrag aus. Hier sinkt das Volumen pro Person auf 801 Euro, somit fallen viel schneller Zinsabschlag und Kapitalertragsteuer an. Wer nun von Anleihen und Rentenfonds auf Aktien oder Aktienfonds umsteigt, kann den halbierten Sparerfreibetrag steuerlich egalisieren. Denn Dividenden müssen nur zur Hälfte versteuert werden und mindern auch nur zu 50 Prozent das Freistellungsvolumen.

Werden in 2007 nun statt 1.400 Euro Zinsen alternativ Dividenden in gleicher Höhe kassiert, fällt kein Steuerabzug an. Sind die Ausschüttungen üppiger, ist das mit Blick auf das Finanzamt immer noch interessant, da auf Dividenden statt dem Zinsabschlag von 30 Prozent nur eine Kapitalertragsteuer von 20 Prozent in Rechnung gestellt wird. Stammen die Ausschüttungen von jenseits der Grenze, verlangt der heimische Fiskus sogar überhaupt keinen Steuerabzug.

Kurzfristig können Sparer bereits jetzt agieren. Wer Festgeld anlegen möchte, sollte den Fälligkeitstermin noch ins alte Jahr legen. Dann kann noch der höhere Sparerfreibetrag genutzt werden. Langfristig lohnen sich Anleihen, die unter ihrem Nennwert notieren. Die geringen Zinsen lösen weniger steuerpflichtige Einnahmen aus und die Gewinne bleiben derzeit noch nach einem Jahr steuerfrei.

Eine Depotumschichtung auf Zertifikate umgeht ab 2007 zwar steuerpflichtige Kapitaleinnahmen und somit den Zinsabschlag. Dafür werden aber die Kursgewinne voraussichtlich ab 2008 erstmals unabhängig von der Haltedauer erfasst. Denn es ist auch ein Wegfall der einjährigen Spekulationsfrist in Planung. Das kann sich bei Anlegern mit hoher Steuerprogression aber immer noch auszahlen, da der Satz für Kursgewinne nur 20 Prozent betragen soll.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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Mi., 22. November 2017

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