Home Kontakt Impressum Datenschutz Email
Die höchste deutsche Instanz in Rechtsfragen ist der Ansicht:
"Wer die Pflicht hat, Steuern zu zahlen,
hat auch das Recht, Steuern zu sparen!" (BGH, 1965)
 
signierte Kommunikation

Schützen auch Sie Ihre (Steuer)Daten vor unbefugten Zugriff Dritter!

Newsticker

Terminkalender

November 2017
Mo Di Mi Do Fr Sa So
    1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30
 
Keine Termine und/oder Feiertage vorhanden...

Archiv - Steuertipps 2006

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2006 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Hoher Nettolohn wirkt sich günstig aus...

Datum: 21.11.2006 | Rubrik: Elterngeld
Für ab dem 1.1.2007 geborene Kinder erhalten Vater oder Mutter das neue Elterngeld, wenn sie ihre Erwerbstätigkeit unterbrechen oder reduzieren. Die Höhe des Zuschusses richtet sich nach dem entfallenden Nettoeinkommen und beträgt 67 Prozent hiervon, höchstens 1.800 Euro im Monat. Das Elterngeld gibt es mindestens für die ersten zwölf Lebensmonate des Kindes.

Maßgeblich für die Ermittlung der Höhe des Elterngeldes ist der Durchschnittsbetrag aus dem individuellen Einkommen der letzten zwölf Kalendermonate vor der Geburt des Kindes. Diese Regelung über die Berechnung des künftigen Elterngeldes kann für Arbeitnehmer bedeuten, dass sie schon jetzt aktiv werden sollten. Ist im kommenden Jahr Nachwuchs geplant oder steht die Geburt sogar schon an, kann es sich lohnen, das Nettoeinkommen des zu Hause bleibenden Elternteils gezielt und legal zu erhöhen. Darauf weist jetzt die Oberfinanzdirektion Rheinland in einem aktuellen Schreiben hin (Az. S 2361 - 0005 - St 215).

Maßgebend ist das in der Monatsabrechnung des Arbeitgebers ausgewiesene Gehalt abzüglich Lohn- und Kirchensteuer, Solidaritätszuschlag, Sozialabgaben sowie dem Arbeitnehmer-Pauschbetrag. Ein höherer Nettolohn lässt sich effektiv über die optimale Wahl der Lohnsteuerklasse erreichen.

In der Regel hat der besser verdienende Partner die Steuerklasse III und bei gleich hohem Einkommen haben beide die IV. Das bringt zwar bis zur Geburt insgesamt höhere Nettolöhne, wirkt sich in Hinsicht auf das Elterngeld aber negativ aus. Lukrativer ist es in diesem Fall, dem Elternteil ein höheres Nettogehalt zuzuweisen, das nach der Geburt erst einmal zu Hause bleiben soll. Wechselt der Partner nun frühzeitig von der ungünstigen Klasse V oder IV in III, verbleibt ihm auf Grund der geringeren Lohn- und Kirchensteuer ein höheres Nettogehalt. Dieser Ausgangswert ist dann im kommenden Jahr mit 67 Prozent für das Elterngeld maßgebend.

Der Antrag auf Wechsel der Steuerklasse kann für 2006 nur noch bis Ende November bei der zuständigen Gemeinde gestellt werden. Entsprechend sind die neuen Lohnsteuerkarten für 2007 anzupassen. Das sollte frühzeitig geschehen, denn der Steuerklassenwechsel wirkt erst ab dem Monat nach Antragseingang. Warten die künftigen Eltern bis kurz vor der Geburt mit einer Änderung auf der Lohnsteuerkarte, sind die vorherigen Monate für einen höheren Nettolohn damit verloren.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
Datensätze: 38 | Seite: 28 von 38
« zurück 25 26 27 28 29 30 31 » weiter
Fr., 24. November 2017

Infopool dieser Seite

Keine Informationen zu dieser Seite vorhanden!

Lohnsteuerhilfe für Mitglieder

SteuerTicker

Für das Steuerjahr 2017 existieren noch keine Steuertipps.
 
Fragen zur Einkommensteuer, Einkommensteuerhilfe
 
 

Wussten Sie, dass...

... nach Angaben des Bundesrechnungshofes, jeder zweite Steuerbescheid fehlerhaft ist!
 

Social Bookmarks