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Archiv - Steuertipps 2006

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2006 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Gewinnausschüttung bis Silvester vorziehen...

Datum: 07.11.2006 | Rubrik: GmbH
Seit Anfang des laufenden Jahres kann eine Kapitalgesellschaft wie die GmbH wieder auf das noch vorhandene Körperschaftsteuerguthaben zurückgreifen, das zwischenzeitlich per Gesetz eingefroren war. Dieses Polster stammt noch aus der Zeit des Übergangs auf das neue Halbeinkünfteverfahren Ende 2000. Das Guthaben mindert die Körperschaftsteuer effektiv um ein Sechstel der vorgenommenen Gewinnausschüttung. Dies gilt allerdings nicht unbegrenzt, denn maximal darf ein 1/14 des vorhandenen Rechnungspostens berücksichtigt werden. Um dieses Guthaben beim Fiskus noch geltend zu machen, sollten GmbH und Gesellschafter ihre Ausschüttungspolitik bis Silvester überdenken. Mit einer optimierten Strategie gelingt es, den Höchstbetrag voll auszuschöpfen und damit die Körperschaftsteuerforderung zu mindern oder gleich ganz zu egalisieren.

Hat eine GmbH beispielsweise noch ein Guthaben von 10.000 Euro, kann hiervon 1/14 und somit 714 Euro verwendet werden. Damit die sich voll auswirken, muss die Gesellschaft sechsmal soviel ausschütten, also 4.286 Euro. Das kann sich zweifach positiv auswirken. Denn die GmbH erhält einen steuerlichen Minusposten und der Gesellschafter muss den Betrag nur zur Hälfte als Kapitaleinnahmen versteueren. Dabei kann er sogar noch den aktuellen Sparerfreibetrag nutzen, der 2007 fast halbiert wird.

Eine Ausschüttung bis Silvester macht auch vor dem Hintergrund Sinn, dass dieses Verfahren im kommenden Jahr wahrscheinlich nicht möglich ist. Denn nach einem Gesetzesvorhaben wird das Ende 2006 noch vorhandene Körperschaftsteuerguthaben festgestellt und dann ab 2008 über zehn Jahre hinweg gleichmäßig verteilt ausgezahlt. Eine Ausschüttung ab Neujahr 2007 verpufft damit in Hinblick auf das vorhandene Guthaben.

Allerdings sollten bei einer geplanten Gewinnausschüttung besondere steuerliche Aspekte beachtet werden. Aus Sicht der GmbH ist das Datum vom Beschluss über die Auszahlung entscheidend, beim Gesellschafter kommt es auf die Höhe seiner Beteiligung und weiterer Besonderheiten an. Die rasche Entscheidung bis Silvester sollte daher nicht ohne einen Fachmann erfolgen.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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