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Archiv - Steuertipps 2006

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2006 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Renditezuschuss über den Steuerbescheid...

Datum: 26.10.2006 | Rubrik: Geldanlagen
Mit Anleihen lässt sich derzeit kaum Geld verdienen. Das gilt vor allem, wenn die Papiere in Euro notieren und der Schuldner eine gute Bonität ausweist. Eine zehnjährige Bundesanleihe bringt derzeit eine Jahresrendite von rund 3,8 Prozent brutto. Abzüglich Einkommensteuer, Solidaritätszuschlag und Inflationsrate bleibt da netto kaum etwas über - das Ergebnis kann bei hoher Progression sogar negativ ausfallen. Zu allem Übel sinkt ab 2007 auch noch der Sparerfreibetrag von derzeit 1.370 auf dann 750 Euro pro Person. Damit fällt selbst bei Kleinsparern Zinsabschlag an.

Es gibt jedoch eine konservative Alternative, die bessere Renditen ohne Währungsrisiko bringen und somit die Nachteile des fast halbierten Sparerfreibetrags ausgleichen können. Das sind Anleihen mit fiktiver Quellensteuer, hier zieht das heimische Finanzamt einen Pauschalbetrag auf die Zinsen von der eigenen Steuerschuld ab, der zuvor überhaupt nicht angefallen ist. Zur Auswahl stehen Festverzinsliche aus Ländern wie Bolivien, Jamaika, Türkei oder Uruguay mit schlechtem und Portugal, Griechenland, Israel oder China mit guter Bonität. Die Bonds notieren in Euro, sind an deutschen Börsen notiert und können somit täglich gekauft und wieder abgestoßen werden.

Und so funktioniert das ganz legale Steuersparmodell nach Paragraf 34c Einkommensteuergesetz: Bei Anleihen aus bestimmten Ländern werden zwischen 10 und 20 Prozent der Zinsen als fiktive Quellensteuer mit der eigenen Steuerschuld verrechnet, obwohl sie gar nicht anfällt, Anleger also auch nicht belastet werden. Das Finanzamt setzt die ausgezahlten Zinsen ganz normal als Kapitaleinnahmen an und berücksichtigt dann einen Fiktivbetrag genauso wie den tatsächlich einbehaltenen Zinsabschlag. Geltend gemacht wird die Quellensteuer bei der Steuererklärung über die Anlage AUS. Ausreichend ist hierbei der Bankbeleg über die ausbezahlten Zinsen des jeweiligen Landes. Aber Vorsicht: Fiktive Anleihen eignen sich nicht für alle Sparer.

Faustregel: Die Zinsen müssen von der deutschen Steuer voll erfasst werden. Daher lohnen solche Papiere für Anleger mit geringen Einkünften oder Zinseinnahmen unterhalb des Sparerfreibetrages meist nicht. Hier geht der fiktive Anrechnungsbetrag ganz oder teilweise ins Leere. Auslandsanleihen mit fiktiver Steueranrechnung kommen daher eher für Gutverdiener und Anleger mit hohen Kapitalerträgen in Betracht. Hier wirkt sich der fiktive Betrag voll aus. Zudem sollten bei den bisher beliebten Anleihen aus Brasilien nicht mehr zugegriffen werden. Hier rechnet der Fiskus zwar 20 Prozent auf die ohnehin schon hohen Zinskupons an, allerdings nur noch bis Ende des Jahres. Bei fiktiven Anleihen anderer Länder funktioniert die Anrechnung aber weiterhin.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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