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Archiv - Steuertipps 2006

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2006 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Steuerlich einfacher absetzbar...

Datum: 12.10.2006 | Rubrik: Unterstützungsleistung
Wer Angehörigen finanziell unter die Arme greift, kann die Zahlungen als außergewöhnliche Belastungen bis zur Höhe von jährlich 7.680 Euro pro Person geltend machen. Dabei ist anders als etwa bei Krankheitskosten keine zumutbare Eigenbelastung gegen zurechnen, so dass sich die Beträge ab dem ersten Euro auswirken. Absetzbar sind generell die Aufwendungen für Unterhalt und Berufsausbildung einer gesetzlich unterhaltsberechtigten Person. Hierzu zählen der getrennt lebende Ehepartner, Eltern, Kinder, Enkel oder Partner einer eingetragenen Lebensgemeinschaft. Hinzu kommt der Partner einer eheähnlichen Gemeinschaft, wenn dieser grundsätzlich Anspruch auf staatliche Hilfeleistungen hat.

Der Fiskus verlangt hierbei, dass die unterstützte Person bedürftig ist. Dies war bislang nicht der Fall, wenn sie die Arbeitskraft nicht eingesetzt hatte, um für mögliches eigenes Einkommen zu sorgen. Nach dieser Voraussetzung darf das Finanzamt aber gar nicht fragen, entschied aktuelle der BFH in einem Grundsatzurteil (Az. III R 26/05). Diese Voraussetzung ist nämlich bei einer gesetzlich unterhaltspflichtigen Person überhaupt nicht erforderlich. Für die steuerliche Abzugsfähigkeit von Unterhaltsaufwendungen ist bereits ausreicht, wenn der Empfänger dem Grunde nach gesetzlich unterhaltsberechtigt ist. Bei dieser Voraussetzung spielt es keine Rolle, ob der Unterstützte theoretisch oder praktisch selbst für seinen Unterhalt sorgen könnte.

Da diese Bedingung steuerlich überhaupt nicht erforderlich ist, bleibt der Abzug somit auch dann erhalten, wenn sich in gerader Linie Verwandte nicht um eine mögliche und zumutbare Erwerbstätigkeit bemühen. Vielmehr hat das Finanzamt die Bedürftigkeit der unterstützten Person bereits dem Grunde nach zu unterstellen, wenn die steuerlichen Voraussetzungen ansonsten vorliegen. Eine gesonderte Prüfung entfällt daher. Nur wenn die unterstützte Person jenseits der Grenze lebt, darf das Finanzamt weiterhin Nachweise verlangen, hier gilt eine erhöhte Beweispflicht. Der müssen Zahlende ab diesem Jahr sogar besonders nachkommen, da über eine neue vierseitige Anlage Unterhalt zur Steuererklärung 2006 eine Reihe von detaillierten Fragen beantwortet werden müssen.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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