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Archiv - Steuertipps 2006

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2006 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Günstiger Umweg beim Firmenwagen...

Datum: 06.10.2006 | Rubrik: Entfernungspauschale
Darf ein Angestellter den vom Betrieb gestellten Pkw auch privat nutzen, setzt der Arbeitgeber für die Freizeit-, Urlaub-, Wochenendfahrten und Touren von Familienmitgliedern einen geldwerten Vorteil fest. Der für die Lohnsteuer maßgebliche Wert beträgt monatlich ein Prozent vom Bruttolistenpreis. Hinzu kommen noch einmal 0,03 Prozent je Monat und Kilometer für die Pendelstrecke zur Arbeit. Hierbei ist die kürzeste Straßenverbindung maßgebend, auch wenn der Mitarbeiter verkehrsgünstige Umwege benutzt. Damit muss das Lohnbüro keine Steuer auf die Mehr-Kilometer ansetzen. Das hat aktuell die Oberfinanzdirektion Frankfurt klar gestellt (Az. S 2351 A - 14 - St 211).

Im Gegenzug darf der Arbeitnehmer die mit dem Firmenwagen unternommenen Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte als Werbungskosten ansetzen. Maßgebend ist hierbei die Entfernungspauschale von 0,30 Euro. Dieser Betrag darf jedoch auch für Umwegfahrten verwendet werden. Im Ergebnis kann damit bei den Werbungskosten eine größere Entfernung angesetzt werden als bei der Versteuerung des geldwerten Vorteils für die Lohnsteuer. Das gilt immer dann, wenn die längere Verbindung offensichtlich verkehrsgünstiger ist und vom Angestellten regelmäßig für Wege zwischen Wohnung und Arbeitsstätte benutzt wird. Klassischer Fall ist hier der deutlich weitere Umweg über die Autobahn, wenn die innerstädtische Tour zwar deutlich kürzer ist, aber durch Verkehr und Ampeln viel mehr Zeit benötigt.

Diese günstige Regelung können Arbeitnehmer auch verwenden, um die Nachteile der ab 2007 geminderten Entfernungspauschale auszugleichen. Die zählt dann nämlich bei den Werbungskosten erst ab dem 21. Kilometer, die vorherige Strecke fällt wird steuerlich nicht mehr berücksichtigt. Beim geldwerten Vorteil hingegen bleibt alles beim Alten. Fährt der Mitarbeiter nun mit dem Betriebs-Pkw verkehrsgünstig 46 Kilometer pro Tag und beträgt die spitz gerechnete kürzeste Straßenverbindung zur Arbeit nur die Hälfte, kommt es zu einer lukrativen Zweiteilung: Der Chef berechnet die Lohnsteuer auf 23 Kilometer und der Mitarbeiter setzt ab 2007 als Werbungskosten 26 Kilometer an. Da ist es weniger schmerzlich, dass die ersten 20 Kilometer unter den Tisch fallen.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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Do., 23. November 2017

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