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Archiv - Steuertipps 2006

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2006 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Der Aufwand für die Geldanlage zählt nicht immer voll...

Datum: 31.08.2006 | Rubrik: Werbungskosten
Dividenden, Ausschüttungen einer GmbH, Zinsen aus Genossenschaftsanteilen von Volksbanken sowie generell Spekulationsgewinne mit Aktien sind nur zur Hälfte steuerpflichtig. Im Gegenzug können die entsprechenden Werbungskosten aber auch nur zu 50 Prozent beim Finanzamt geltend gemacht werden. Da es für die Kapitaleinnahmen nur einen minimalen Werbungskosten-Pauschbetrag von 51 Euro gibt, wirkt sich diese Einschränkung bei vielen Anlegern negativ aus. Die Pauschale gibt es aber immerhin in voller Höhe, auch wenn dem Fiskus nur halbierte Dividendeneinkünfte deklariert werden.

Ob der beschränkte Kostenabzug in der Steuerrechnung überhaupt zulässig ist, muss der Bundesfinanzhof jetzt in einer aktuell anhängigen Revision klären (Az. VIII R 69/05). Hintergrund für bestehende Zweifel ist die geltende Systematik, wonach die von einer Kapitalgesellschaft bereits versteuerten Gewinne bei der anschließenden Ausschüttung noch einmal vom Fiskus erfasst werden. Diese Doppelbesteuerung von AG und ihren Besitzern soll das Halbeinkünfteverfahren abmildern, beseitigt sie aber nicht vollständig. Kommt nun auch noch der halbierte Kostenansatz hinzu, treten zusätzliche Benachteiligungen auf. Das gilt besonders für Aktionäre, die ihre Papiere auf Kredit kaufen, hohe Bankgebühren zahlen, teure Vermögensverwalter engagieren oder fleißig zu den Hauptversammlungen pendeln. Sie bleiben ebenso zur Hälfte auf ihren Unkosten sitzen wie Spekulanten auf ihren Bankspesen beim An- und Verkauf.

Dieser eingeschränkte Werbungskostenabzug könnte einen Verfassungsverstoß darstellen. Denn das Halbeinkünfteverfahren soll eine Doppelbelastung von Gewinnausschüttungen gerade mindern. Aktionäre und GmbH-Gesellschafter sollten daher ihre noch nicht bestandskräftigen Einkommensteuerbescheide seit 2001 offen halten, indem sie mit Verweis auf das Aktenzeichen Einspruch einlegen und ein ruhendes Verfahren beantragen. Dann bleibt der Fall bis zur endgültigen Entscheidung unbearbeitet auf dem Tisch des Finanzamts liegen und wird nicht rechtskräftig. Bei einem anschließend positiven Urteil gibt es dann automatisch Geld vom Fiskus zurück. Dieses Verfahren ist besonders ratsam bei Kreditaufnahmen oder anderen hohen Aufwendungen im Zusammenhang mit der Geldanlage, die sich derzeit steuerlich nur zur Hälfte auswirken.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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