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Archiv - Steuertipps 2006

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2006 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Rückwirkendes Aus für verbliebene Verlustzuweisungsmodelle...

Datum: 25.08.2006 | Rubrik: Steuersparmodell
Rote Zahlen aus Medien-, Solarenergie-, Windkraft- oder Immobilienfonds konnten bereits seit dem vergangenen Jahr nicht mehr mit anderen Einkünften verrechnet werden, wenn der Anleger einem solchen Modell nach dem 10.11.2005 beigetreten war. Die neu eingeführte Vorschrift des § 15b Einkommensteuergesetz sparte aber solche Fonds aus, die für ihre Besitzer Kapitaleinnahmen produzierten. Hier konnten die Werbungskosten weiterhin sofort abgesetzt werden, auch wenn sich die Erträge erst viel später einstellen. Diese ehemalige Lücke wird nun korrigiert, und zwar rückwirkend. Nach dem am 23.8.2006 vom Bundeskabinett beschlossenen Jahressteuergesetz 2007 gilt die beschränkte Verlustverrechnung nunmehr auch für die Kapitaleinkünfte. Betroffen hiervon sind Anleger, die einem solchen Fonds ab dem 11.11.2005 beigetreten sind. Sie dürfen die negativen Einkünfte für das gesamte Jahr 2006 nicht mehr sofort geltend machen, wenn das Minus mehr als zehn Prozent der Einlage beträgt. Dann werden die roten Zahlen so lange konserviert, bis der Fonds Überschüsse abwirft.

Diese Maßnahme tangiert besonders Wertpapierfonds, die abgezinste Anleihen auf Kredit erwerben und damit sofort Verlustzuweisungen von rund 250 Prozent produzieren. Denn die Schuldzinsen und das Disagio für den Kredit sind sofort als Werbungskosten abzugsfähig, die Besteuerung der Zinseinnahmen wird auf spätere Jahre verschoben.

Diese Rückwirkung der steuerlichen Anwendung ist verfassungsrechtlich bedenklich, da Anleger zuvor auf geltendes Recht vertrauen konnten. Die Bundesregierung hält die Maßnahme laut der Gesetzesbegründung hingegen für zulässig, da Investitionen zur Steuervermeidung keinen Vertrauensschutz genießen. Außerdem wäre schon seit November vergangenen Jahres klar gewesen, dass Steuerstundungsmodelle nicht mehr berücksichtigt werden. Ohne die Rückwirkung müsste der Fiskus knapp 700 Millionen Euro Steuerausfälle hinnehmen, das seit nicht akzeptabel.

Investoren in solche geschlossene Beteiligungsobjekte sollten sich ein Rücktrittsrecht einräumen lassen, wenn sich die prognostizierten Erträge durch nachträgliche steuerliche Veränderungen nicht realisieren lassen. Die angebotenen Wertpapierfonds rechen sich nämlich nur mit dem Zuschuss des Finanzamts. Ansonsten sind sogar herkömmliche Rentenfonds attraktiver.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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Mi., 22. November 2017

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