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Archiv - Steuertipps 2006

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2006 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Fiskus erlaubt vereinfachte Nachweise...

Datum: 11.07.2006 | Rubrik: Pkw-Nutzung
Seit Jahresbeginn dürfen Freiberufler und Unternehmer den privaten Fahranteil für ihre Kfz nicht mehr nach der günstigen Pauschalrechnung ermitteln, wenn sie das Fahrzeug nicht zu mehr als 50 Prozent dienstlich fahren. Zuvor konnte pro Monat ein Prozent vom Listenpreis angesetzt werden, auch wenn der Wagen 90 Prozent für Freizeit und Urlaub genutzt wird. Nunmehr müssen die Kosten exakt aufgeteilt werden. Für die Ermittlung der beruflichen und privaten Strecken ist aber kein Fahrtenbuch notwendig. Die Finanzverwaltung erlaubt hier einige Erleichterungen:
  • Betragen die täglichen Fahrten zwischen Wohnung und Betrieb übers Jahr gerechnet mehr als 50 Prozent, muss kein weiterer Nachweis her. Hier ist die überwiegende betriebliche Nutzung vorhanden, die Listenpreismethode darf weiter verwendet werden.
  • Wird Arbeitnehmern ein Firmenwagen zur Verfügung gestellt, sind alle Kosten als Betriebsausgabe absetzbar. Das gilt auch, wenn der Angestellte den Pkw nur privat nutzt.
  • Ansonsten kann der Nachweis der betrieblichen Fahrten in jeder geeigneten Form dargelegt und glaubhaft gemacht werden. Dies gelingt über Eintragungen in Terminkalendern, die Abrechnung gefahrener Kilometer gegenüber Auftraggebern, Reisekostenaufstellungen sowie andere Abrechnungsunterlagen.
  • Alternativ kann die überwiegende betriebliche Nutzung durch formlose Aufzeichnungen über einen Zeitraum von drei Monaten glaubhaft gemacht werden. Dabei reichen bei betrieblichen Fahrten der jeweilige Anlass und die zurückgelegte sowie die Kilometerstände zu Beginn und Ende des 3-Monats-Zeitraums.
  • Einige Berufsgruppen müssen überhaupt keine Nachweise bringen, hier wird die überwiegend dienstliche Nutzung einfach unterstellt. Das gilt für typische Reisetätigkeiten, etwa bei Taxiunternehmern, Handelsvertretern, Bauhandwerkern oder Landtierärzten.
  • Ist nun der Nachweis über den betrieblichen Nutzungsanteil einmal erbracht, hat sich die Mühe gelohnt. Denn das Ergebnis darf für die Folgejahre weiterhin unterstellt werden, sofern sich keine wesentlichen Veränderungen ergeben.
  • War die Betriebsprüfung vor Ort und hat sich mit der Firma auf einen Privatanteil geeinigt, darf dieser automatisch auch für andere Jahre angesetzt werden. Weitere Nachweise entfallen dann.
Wird die 50-Prozent-Schwelle nicht überschritten, ist die Listenpreismethode unzulässig. Nunmehr müssen Selbstständige zweifach buchen: Die schlagen sämtliche Kfz-Kosten den Betriebsausgaben zu. Anschließend wird ein Privatanteil dem Gewinn zugeschlagen. Der berechnet sich anteilig aus den errechneten Privatfahrten.

Bundesministerium der Finanzen vom 7.7.2006, Az: IV B 2 - S 2177 - 44/06/IV A 5 - S 7206 - 7/06
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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