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Archiv - Steuertipps 2006

Wir haben Ihnen Steueränderungen bzw. Steuerinformationen aus dem Steuerjahr 2006 hier zur Verfügung gestellt. Diese werden von uns nicht mehr aktualisiert. Sie dienen jediglich zu Ihrer Information.

Lukrative Vermietung an den eigenen Chef...

Datum: 02.05.2006 | Rubrik: Pkw-Nutzung
Vermietet ein Angestellter sein Fahrzeug an seinen Arbeitgeber, wird er ab diesem Moment selbstständiger Unternehmer in Bezug auf die Überlassung des Wagens. Denn laut Umsatzsteuergesetz kann ein und dieselbe Person bei unterschiedlichen Tätigkeiten gleichzeitig selbstständig und unselbstständig sein. Somit kann ein Angestellter auch gegenüber seinem Arbeitgeber als Unternehmer auftreten.

Diesen Grundsatz können Arbeitnehmer optimal als Liquiditätsspritze verwenden. Bei Kauf oder Leasing des Pkw machen sie sofort die Vorsteuer beim Finanzamt geltend, so dass sie lediglich den Nettopreis zahlen müssen. Die umsatzsteuerpflichtige Vermietung wirkt sich nicht weiter negativ aus, da diese 16 Prozent einfach auf das vereinbarte Nettoentgelt aufgeschlagen werden können. Der Arbeitgeber darf diesen Betrag nämlich ebenfalls als Vorsteuer abziehen, hat also insoweit keine Zusatzbelastung. Das funktioniert nur dann nicht, wenn der Betrieb steuerfrei Umsätze ausführt, wie etwa ein Ärzte es tun.

Hintergrund dieses Steuersparmodells ist ein Urteil des Finanzgerichts Baden-Württemberg (9 K 168/04), wonach die umsatzsteuerliche Anerkennung weder vom Vorliegen eines überwiegend eigenbetrieblichen Interesses des Arbeitgebers noch von der Mitnutzung des Pkw durch den Vermieter in seiner Rolle als Arbeitnehmer abhängig gemacht wird. Im Urteilsfall hatte ein Angestellter seinen Pkw an die ihn beschäftigende Steuerberaterkanzlei vermietet und durfte den Wagen selber für betriebliche Zwecke und Privatfahrten nutzen.

Der Vorsteuerabzug beim Arbeitnehmer kann auch nicht über das Argument des Gestaltungsmissbrauchs abgelehnt werden. Denn hätte der Arbeitgeber selbst ein neues Kfz angeschafft, wäre derselbe Vorsteuerbetrag zum Abzug gekommen. Die Vermietung führt also nur zur Übertragung des Erstattungsanspruchs auf eine andere Person.

Eine vergleichbar günstige Sichtweise hat übrigens auch das Niedersächsische Finanzgericht vertreten, und zwar in Bezug auf die Vermietung des Arbeitszimmers vom Angestellten an die Firma. Auch hier wurde der Vorsteuerabzug für die Kosten zugelassen, die auf das heimische Büro entfallen waren.
(Quelle: WISO SteuerNews)
 
 
 
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